Freitag, 15. September 2017

Neu im Bücherregal September 2017

Wo kommen die eigentlich plötzlich alle her?

Im Moment ist es hier auf dem Blog etwas ruhiger, aber natürlich vergesse ich meine Neuzugänge für diesen Monat nicht. Es ist einiges zusammengekommen, insgesamt neun Bücher.
Von diesen neun Büchern habe ich tatsächlich nur eines gekauft, zwei sind aus Leserunden, drei habe ich gewonnen durch den FISCHER Leseclub und drei sind Rezensionsexemplare. Man könnte auch sagen, dass es fünf Sachbücher sind und vier Romane sind. Eine ganz gut Mischung also und eines schöner als das andere. Darum stelle ich sie euch einfach mal vor und zwar in etwa der Reihenfolge, wie sie bei mir eingetroffen sind.


Cecelia Ahern: So klingt dein Herz

Das neue Buch von Cecelia Ahern musste ich natürlich gleich haben. Tja, was soll ich sagen, manche Bücher lesen sich dann doch sofort. Meine Rezension findet ihr hier.

Worum geht es?
Im Westen Irlands lebt die junge Laura fernab von Menschen. Niemand weiß, dass sie dort lebt und niemand kennt ihre ganz besondere Gabe, denn sie kann jede Stimme, alle Tiere und jedes Geräusch imitieren. Bei Dreharbeiten trifft der Toningenieur Solomon im Wald auf Laura. Von ihrer Präsenz ist er sofort verzaubert. Auch seine Freundin Bo, Dokumentarfilm-Regisseurin, spürt die Magie, die von Laura und ihren imitierten Lauten ausgehen und möchte einen Film über sie und ihr Leben drehen. Doch unerwarteter Weise findet sie sich in unserer lauten, modernen Welt wieder und wird über Nacht zum Star einer Talentshow.


Christian Hesse: Mathe to go

Dieses Buch erreichte mich als Rezensionsexemplar. Da mich das Buch sehr interessiert hat, war ich umso erfreuter. Glücklicherweise hat mich das Buch auch nicht enttäuscht. Meine Rezension findet ihr hier.

Worum geht es in dem Buch?
Wer die Rechentricks aus diesem Buch kennt, kann seinen Taschenrechner in den Ruhestand schicken. Denn multiplizieren, auch mit größeren Zahlen, quadrieren, dividieren, Wurzel ziehen und logarithmieren kann man auch ohne das technische Hilfsmittel und mit den Tricks aus diesem Buch wird das auch noch kinderleicht. Außerdem verspricht das Buch „Zaubertricks“ und „coole Cocktails“.


Christophe Galfard: Das Universum in deiner Hand

Ebenfalls ein Rezensionsexemplar. Ich habe dieses Buch bereits begonnen und ich muss gestehen, dass ich ein klein wenig in dieses Buch verliebt bin. Bisher ist es wirklich sehr toll geschrieben und klasse erklärt. Ich fühle mich beim Lesen so richtig unterhalten!

Worum geht es?
Das Universum in deiner Hand ist der perfekte Reiseführer für alle, die dunkle Energie nicht für einen neuen Schokoriegel halten und wissen wollen, warum Gott manchmal die Würfel dorthin wirft, wo sie nicht gesehen werden können, nämlich in ein Schwarzes Loch. Eine unglaubliche Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Universums – und das alles, ohne vom Sofa aufzustehen. Ein Buch wie ein Popsong.

Christophe Galfard, ein Schüler von Stephen Hawking und der neue helle Stern am Himmel der Astrophysik, erklärt einige der wichtigsten und verblüffendsten Ideen unserer Zeit – Quantenmechanik, Relativität, Zeitreisen, parallele Realitäten und Multiversen – mit dem Versprechen, dass nur eine einzige Formel in diesem Buch vorkommt (Einsteins legendäres E = mc2) und niemand auf der Strecke bleibt. Ein Buch, das aus Wissenschaft wieder eine spannende, unterhaltsame Geschichte macht – als würde Hollywood sie erzählen. (Klappentext)



Philipp Wehrli: Das Universum, das Ich und der liebe Gott

Dieses Buch habe ich bei einer Leserunde gewonnen und natürlich lese ich es bereits. Momentan fehlt mir noch so der richtige Kick, ein wenig frustriert mich dieses Buch gar. Die Informationen sind dennoch sehr interessant, aber so ganz begeistern konnte es mich bisher noch nicht.

Worum es geht?
Warum gibt es ein Universum?
Wie entsteht das Ich-Gefühl?
Hat Gott ein Bewusstsein?
Philipp Wehrli zündet ein Feuerwerk der erstaunlichsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Universum und zum Ich-Gefühl. Mit dem Licht der grossen Ideen der Wissenschaften beleuchtet er die Implikationen der Religionen aus oft überraschenden Perspektiven und kommt dabei zum Schluss, dass Gott ein Skeptiker sein müsste – wenn es ihn denn gäbe.

Wehrli erklärt, weshalb Quantenphysiker überzeugt sind, dass die Welt verrückt ist. Er zeigt, weshalb das Nichts so aussehen kann, wie wenn da eine Welt wäre. Er diskutiert an einer Reihe von Beispielen die Frage, wo die Seele sitzt und was sie da eigentlich tut. Er erklärt, weshalb Lernunfähigkeit oft ein Vorteil ist, weshalb Schimpansen nicht philosophieren und wozu es ein Ich-Bewusstsein braucht.

Wer bei den grossen Fragen zu Gott, dem Ich-Bewusstsein und dem Universum auf aktuellem Stand mitreden möchte, muss dieses Buch gelesen haben! (Klappentext)



Mary Beard: Kleopatras Nase

Dieses Buch hatte ich eigentlich schon einen Monat vorher erwartet. Es ist ein Buchlosgewinn aus dem FISCHER Leseclub aus Lovelybooks, für das Buch des Monats Juni. Gut Ding will Weile haben und es ist ja nicht so, als hätte ich nichts weiter zu lesen...

Worum geht es?
Die international bekannte Althistorikerin Mary Beard hat uns schon in »SPQR«, der großen Geschichte des Römischen Reichs, die Welt der Antike so nah gebracht wie nie zuvor. Auch in »Kleopatras Nase« unterhält sie mit erstaunlichen Geschichten aus dem alten Griechenland und Rom, deckt Irrtümer auf und zerstört Mythen. In kurzweiligen und unterhaltsamen Essays schildert sie unbekannte Details aus dem Alltagsleben von Sklaven, Soldaten, Frauen und Kindern. Wir erfahren, worüber die Griechen lachten und ob Alexander den Beinamen »der Große« wirklich verdient, warum die Asterix-Comics so erfolgreich sind und die Ruinen Pompejis zum Hotspot für Touristen wurden. An Beispielen von Sappho bis zu Julius Cäsar, von der unbekannten griechischen Sklavin bis zum römischen Senator behandelt Mary Beard grundlegende Fragen und zentrale Momente der Alten Geschichte. So zeigt sie, wie gegenwärtig die Antike immer noch ist. (Klappentext)


Seth Dickinson: Die Verräterin (Das Imperium der Masken #1)

Und der nächste Gewinn aus dem FISCHER Leseclub, das ich mir über die Halbjahresverlosung im Juli aussuchen durfte. Diesmal hatte ich freie Auswahl aus dem Verlagsprogramm (fast frei, denn den Wert von 20 Euro nicht übersteigen) und habe mich für dieses Buch entschieden. Hoffentlich habe ich eine gute Entscheidung getroffen.

Worum es geht?
Seth Dickinson ist der provokativste und aufregendste Fantasy-Autor der letzten Jahre. Mit ›Die Verräterin‹ hat er den ersten Roman einer brisanten Fantasy-Trilogie vorgelegt, in der es um die großen Fragen nach Freiheit, Gerechtigkeit, Selbstverwirklichung und Rache geht.
Baru Kormoran ist eine junge und hochbegabte Frau, die miterleben muss, wie das Imperium der Masken ihre Heimat Taranoke erobert, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen: Der übermächtigen Handelsflotte hat die abgelegene Insel nichts entgegenzusetzen. Anstatt aufzubegehren, lässt Baru sich von den Imperialen anwerben und steigt rasch selbst zu einer Machtposition auf. Ihr Ziel: das Imperium von innen heraus zu zerstören.
Von ihren neuen Herren in die Kolonie Aurdwynn versetzt, bekommt sie es alsbald mit einer ganzen Reihe rebellischer Herzogtümer zu tun. Im Kampf um Macht und Freiheit findet sie sich zwischen den Fronten wieder und muss sich fragen, wo sie steht – aufseiten der Rebellion oder des Imperiums. Baru fällt eine Entscheidung, deren Tragweite sie nicht einmal selbst zu ahnen vermag ...
»Eine brandneue Fantasy-Serie, die das Potenzial hat, ein würdiger Nachfolger von George R. R. Martin’s ›Game of Thrones‹ zu werden.« Adrian Lang (Klappentext)



Omar El Akkad: American War

Wir bleiben mal beim FISCHER Leseclub. Mein Wunschbuch für den Leseclub vom Buch des Monats Juli erreichte mich wenige Tage nach den beiden oben vorgestellten Büchern. Meine arme Postbotin hatte mich bestimmt schon still und heimlich verflucht...

Aber nun zum Buch und wovon es handelt:
»American War« - das Buch der Stunde. »Ein gewaltiger Roman«, schreibt die renommierteste Literaturkritikerin der USA, Michiko Kakutani. Ein Roman über den nächsten amerikanischen Bürgerkrieg und das dramatische Schicksal einer Familie. Was wird sein, wenn die erschütternde Realität der Gegenwart - Drohnenangriffe, Folter, Selbstmordattentate und die Folgen von Umweltkatastrophen - mit aller Gewalt in die USA zurückkehrt? Vor diesem Hintergrund entfaltet Omar El Akkad mit großer erzählerischer Kraft den dramatischen Kampf der jungen Sarat Chestnut, die beschließt, mit allen Mitteln für das Überleben zu kämpfen. »American War« ist in den USA ein literarisches Ereignis, das schon jetzt mit Cormac McCarthy »Die Straße« und Philip Roth »Verschwörung gegen Amerika« verglichen wird. (Klappentext)


Susanne Billig: Die Karte des Piri Re'is

Ebenfalls ein Rezensionsexemplar. Ich wurde diesmal wirklich so ziemlich überhäuft...
Thematisch finde ich das Buch sehr interessant und ich bin schon sehr gespannt darauf, ob es hält, was der Klappentext verspricht.

Aber lest selbst:
Die Atlantikkarte des osmanischen Generals Piri Re’is, die um 1500 entstand, gibt seit Langem Rätsel auf: Die Ostküste Südamerikas ist erstaunlich präzise dargestellt – viel genauer, als Europäer sie schon kennen konnten. Erst 200 Jahre später erreichten portugiesische Karten ein ähnliches Niveau. Die Karte des Piri Re’is erweist sich als eine Frucht des geografischen und nautischen Wissens der Araber vor Kolumbus.

Seit dem 12. Jahrhundert haben arabische Seefahrer versucht, das "Meer der Finsternis" in westlicher Richtung zu überqueren. Sie folgten Berichten über Reichtümer auf der anderen Seite, aber sie vertrauten auch ihrer hochentwickelten Nautik. Schon Jahrhunderte vor den Europäern konnten Araber Längen- und Breitengrade verlässlich ermitteln und exakte Karten zeichnen. Susanne Billig führt anhand zahlreicher Abbildungen in die arabische Astronomie, Nautik, Kartografie und Seefahrt ein und zeigt, wie dieses Wissen von den technisch rückständigen Europäern übernommen wurde, die seine arabische Herkunft verschleierten. Ihr faszinierendes Buch folgt den bahnbrechenden Forschungen des großen Orientalisten Fuat Sezgin, die hier erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. (Klappentext)



Colson Whitehead: Underground Railraod

Der letzte Neuzugang, der in diesen Beitrag hineinzählt. Aber ich glaube, dass reicht auch nun für mehr als nur einen Monat.
Dieses Buch wurde auf Lovelybooks für den Literatursalon vorgestellt. Thematisch finde ich das Buch sehr ansprechend, also habe mich mich für die Leserunde beworben und darf mich doch tatsächlich zu den glücklichen Gewinnern zählen. Ich habe auch hier bereits mit Lesen begonnen und finde es doch sehr interessant.

Worum es geht?
Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit? Colson Whiteheads Roman ist eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, schwarz zu sein in Amerika. (Klappentext)

Kommentare:

  1. Liebe Tarika,
    sehr schöner Post von dir! :) Einige der Bücher stehen auch auf meiner Wunschliste, gelesen habe ich allerdings bisher noch keins.
    Dein Blog ist wirklich sehr schön, da bleibe ich gleich mal als Leser da.
    Wenn du möchtest, schau doch mal bei mir vorbei, da läuft aktuell ein Gewinnspiel. :)
    Liebste Grüße,
    Miriam
    http://poesiegeklecker.blogspot.de/

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    1. Hallo Miriam,

      ich freue mich, dass dir mein Blog gefällt und ich dich auch als Leserin gewinnen konnte :)
      Gerne schaue ich auch bei dir vorbei.

      LG Tarika

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