Samstag, 30. Mai 2015

Spannender Auftakt einer Jugendkrimi-Reihe

Andreas Suchanek: Der lautlose Schrei. Ein MORDs-Team 01 

Als 1984 fünf Jugendliche nachts in ihre Schule einbrechen, kommt die junge Marietta King dabei ums Leben. Der Fall bleibt unaufgeklärt. 30 Jahre später stoßen die Schüler Mason, Olivia, Randy und Danielle auf den Mordfall als sie versuchen, Mason zu helfen, der zu Unrecht eines Verbrechens beschuldigt wird. Dabei stellen sie fest, dass ihre Eltern bereits in den Mordfall Marietta King verwickelt waren, dessen Auswirkungen bis in die Gegenwart zu spüren sind.

Der erste Band der „Ein M.O.R.D.s-Team“-Reihe wurde von dem Autor Andreas Suchanek geschrieben. Wir lernen hier die Mitglieder des „M.O.R.D.s-Team“ kennen: vier Jugendliche, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Es gibt da das ehemalige Sport-Ass Mason und seinen besten Freund, das Computergenie Randy. Weiterhin gehören die angehende Fotografin Olivia, die mit ihrer Familie in dem Armutsviertel von Barrington Cove lebt, sowie die aus einer reichen Familie stammende Danielle dazu. Gerade dieser Unterschied zwischen Arm und Reich hätte Olivia und Danielle aber aus normalen Gründen vermutlich niemals Freunde werden lassen, aber die durch die Ereignisse verbunden, entsteht zwischen ihnen eine Freundschaft. Trotz allem sind die vier Jugendlichen sehr sympathisch, auch wenn jeder seine eigenen Schwächen, aber auch Stärken hat. Durch den flüssigen, lockerleichten Schreibstil, fliegt man nur so durch die Ereignisse von 1984, dem Jahr als Marietta King ermordet wurde, bis hin zu den Ereignissen aus der Gegenwart, auf denen das Hauptaugenmerk liegt. Aber auch die Jugendlichen von damals, die „84er“, haben in der Gegenwart noch ihre Rollen zu spielen. Es ist spannend zu sehen, wer wie welche Fäden zieht. Am Ende begegnen wir einem großen Rätsel, wodurch man natürlich wissen möchte, wie es weiter geht.

Der erste Band der Reihe überzeugt und macht Neugierig auf die Fortsetzung! Ein spannender Jugendkrimi, der aber meiner Meinung nach auch von „Älteren“ gelesen werden kann.

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen