Samstag, 13. Mai 2017

»Wer erlebt hat, was wir erlebt haben, vergisst nie.«

Andreas Suchanek: In der dunkelsten Stunde. Heliosphere 2265 #32

„In der dunkelsten Stunde“ ist der 32. Band zur Reihe „Heliosphere 2265“ von Andreas Suchanek. In meiner Rezension können daher Inhalte aus den vorherigen Bänden aufgegriffen werden.

Commodore Jayden Cross befindet sich in der Gefangenschaft von Imperator Sjöberg, der seinen lang angestauten Hass an dem Gefangenen auslässt. Das Symbol der Solaren Republik soll endgültig gebrochen werden, um es neu zu formen. Unterdessen übernimmt ein neuer Commodore das Kommando über den HYPERION-Verband, ausgewählt von der Präsidentin selbst. Der Auftrag: Kontakt zu den überlebenden Assassinen herstellen. Eine Mission, die in Lukas Akoskin Erinnerungen an dunkle Zeiten wachruft. (Klappentext)

Nachdem wir nun mit den den letzten beiden Bänden „Aus dem Schatten…“ und „… In das Licht“ getreten sind, befinden wir uns nun in der dunkelsten Stunde.
Bei diesem Band ist der Titel Programm. Während ich mich bis etwa Mitte des Bandes fragte, wo denn nur die Hoffnung bliebe, mag dieser Band wohl einer der „dunkelsten Stunden“ überhaupt gewesen sein. Aber in der Regel folgt auf die Dunkelheit das Licht und Licht bringt Hoffnung. Hier mag man aber zunächst nur wage erkennen, dass es endlich wieder dämmert.
Ansonsten ist der Band wieder einmal spannend und es gibt mal wieder ungeahnte Wendungen, sehr geniale Aktionen und einen Funken Hoffnung, wie bereits erwähnt. Außerdem tritt der neue Commodore auf den Plan. Er ist doch, um bescheiden zu bleiben, ein ganz liebevolles Kerlchen – zumindest im Vergleich zu Alexis Cross oder zum Imperator. Er bringt ordentlich Wind in die Sache und mit ihm ist nur gut Kirschen essen. Und Alexis, die macht eigentlich das, was sie am besten kann. Nämlich Unruhe stiften, nur eben diesmal als falsche Präsidentin, und das Chaos, das sie anrichtet, bei dem bleibt es nur zu hoffen, dass es keinen zu großen Schaden anrichten wird.
Dennoch ist dieser Band ein kleiner „Leckerbissen“ für Lukas Akoskin-Fans. Zu dem Assassinen erhalten wir hier nämliche eine ganze Menge an Hintergrundinformationen, was ich sehr gut fand.

„In der dunkelsten Stunde“ ist mal wieder spannend, aber wenn das die dunkelste Stunde war, kann es nur wieder heller werden. So ist der Anfang zwar von einer bedrückenden Grundstimmung, die aber gegen Ende immer befreiender wird.


Bewertung: 5 von 5 Sternen


Infos zum Buch:

Greenlight Press, 2015
Science Fiction, 136 Seiten
E-Book 2,49 €
ISBN: 9783958341401

Mehr Infos über Andreas und seine Projekte findet ihr auf:
www.andreassuchanek.de
blog.andreassuchanek.de
www.facebook.com/Andreas.Suchanek.Autor
www.twitter.com/AndreasSuchanek

Weitere Informationen zur Serie:
Heliosphere 2265 auf Facebook
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Heliosphere 2265 im Netz

Bisher in der Reihe erschienen:
  1. Das dunkle Fragment
  2. Zwischen den Welten
  3. Enthüllungen
  4. Das Gesicht des Verrats
  5. Im Zentrum der Gewalten
  6. Die Bürde des Captains
  7. Die Opfer der Entscheidung
  8. Getrennte Wege
  9. Entscheidung bei NOVA
  10. Zwischen Himmel und Hölle
  11. Vergeltung
  12. Omega - Der Jahrhundertplan
  13. Die andere Seite
  14. Das erste Ziel
  15. Die Büchse der Pandora
  16. Freund oder Feind?
  17. Kampf um die Zukunft
  18. Die Wahl
  19. Hetzjagd
  20. Im Zentrum der Dunkelheit
  21. Ohne Ausweg
  22. Heimkehr
  23. Das Helix-Mosaik
  24. Endspiel - Der letzte Schlüssel
  25. Die alte Macht
  26. Wir sind Legende
  27. Der letzte Gefangene
  28. Nemesis
  29. Projekt NORTHSTAR
  30. Aus dem Schatten ...
  31. ... In das Licht
  32. In der dunkelsten Stunde
  33. Lebenszeichen
  34. Infiltration
  35. Einheit
  36. Ash'Gul'Kon - Der letzte Blick zurück
  37. Hinter dem Tachyonenschleier
  38. Das letzte Leben der Tess Kensington
  39. Das Erwachen
  40. Schlacht um Alzir
  41. Der Ruf nach Freiheit
  42. Vor dem Ende...
  43. ... aller Zeiten

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